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Kreditversicherung: nicht immer, aber immer öfter

Legen Sie als Verbraucher Wert darauf, vollständig geschützt zu sein, wenn Sie einen Kredit aufnehmen? Und möchten Sie wissen, was in einem Kreditschutz-Produkt steckt? Kurzum: LOHNT sich das? Wir erklären Ihnen, wie Sie das herausfinden.

Familien möchten sicher sein…

Sie können von einer Restkreditversicherung profitieren, wenn Sie arbeitslos werden, wenn Sie krank werden und nicht mehr arbeiten können oder wenn Sie sterben.  Im letzten Fall bleiben dann Ihre Angehörigen nicht auf der Restschuld „sitzen“.
Kurzum: Eine Kreditversicherung ist in jedem Fall ein Muss, wenn man Kredite, Schulden und Angehörige oder Lebenspartner hat.

Wann hilft denn eine Kreditversicherung?
Die Kreditversicherung deckt Kredit- oder Kreditkartenzahlungen für verschiedene Fälle, in denen das Einkommen entfällt oder plötzlich gering wird. Das kann
• Arbeitslosigkeit sein,
• Arbeitsunfähigkeit,
• extrem schwere Krankheiten, aber
• auch ein Unfall oder
• sogar Invalidität oder
• der Todesfall.
In jeder dieser ungünstigen finanziellen und persönlichen Notlagen kann die Kreditversicherung einspringen.
Das Gute dabei: Im Schadenfall stehen Sie nicht allein da: Da die Raten versichert sind, wird Ihre Bank oder Ihr Finanzierer

dabei helfen, alles Nötige zu veranlassen.

Essen bringen lassen oder Kinderbetreuung?
Oft ist sogar ein Assistance-Service dabei, der Ihnen bei der Organisation der schwierigen Situation hilft. Da gibt es rechtlichen Beistand im Kündigungsfall, es gibt tageweise Betreuung für Kinder oder Haustiere und vieles mehr.

Ratenzahlung statt sparen
Eine größere Summe aufzubringen für notwendige Ausgaben ist heutzutage kaum durch Sparen möglich. Das Auto? Sie benötigen es, um Ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Die Waschmaschine für einen Haushalt mit Kindern? Kein Luxus. Der Kostenvoranschlag für eine gute Zahnbehandlung? Kann schnell das Budget überschreiten. In all diesen Fällen ist zum Glück Ratenzahlung normal geworden – sodass die Bezahlung auf einen längeren Zeitraum gestreckt werden kann.
Sollte dann aber etwas dazwischenkommen – dann fehlt Geld an allen Ecken. Wer eine Kreditversicherung hat, ist jetzt froh. Wer sie NICHT hat, den trifft es besonders hart. Denn eine Finanzierung schließen in der Regel Menschen mit normalen Durchschnittsgehältern ab, die nicht auf Ersparnisse im großen Stil zurückgreifen können.
Und genau deshalb bietet Ihnen Ihre Bank, Ihr Onlineshop oder auch Ihr Autohändler eine Finanzierung MIT einer Kreditabsicherung an. Der Abschluss ist natürlich komplett freiwillig.

Wieviel kostet die Kreditversicherung?
Die Höhe der Versicherungsprämie hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von den Produktbausteinen, der Dauer des Versicherungsvertrages oder von der Höhe der abzusichernden Summe. Die Zahlung der Prämie erfolgt zumeist monatlich.

Wann ist denn eine Kreditversicherung die richtige Wahl ?
Wenn Sie sich dann also entscheiden, die passende Absicherung dazu zu wählen – dann fragen Sie nach, was drinsteckt. Sie können meistens wählen, ob und wie Sie versichert sein wollen. Als Arbeitnehmer ist ein Schutz gegen Arbeitslosigkeit sinnvoll, als Hausfrau, Hausmann und Student mit Minijob hilft eine Absicherung gegen schwere Krankheit.

Bedingungen ruhig mal lesen
Sie haben immer die Gelegenheit, die Bedingungen vor dem Abschluss zu lesen. Tun Sie das für sich, denn dann sehen Sie , wie und wogegen Sie und vielleicht auch Ihre Familie geschützt ist und wie lange z.B. Ihre Raten im Ernstfall übernommen werden. Sind es 12 Monate? Oder sogar 24? Gilt der Schutz auch für Ihren Ehepartner? Welche Dokumente müssen Sie einreichen, wenn etwas passiert? Wen können Sie fragen, wenn etwas unklar ist?

Ihre Checkliste für die Entscheidung
Was ist versichert?
 Passt das zu meiner beruflichen Situation?
 Was ist nicht abgedeckt – zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung?
 Gibt es eine Wartezeit oder einen Selbstbehalt?
 Wann kann ich die Versicherung kündigen?
 Was sind Ausschlüsse und treffen sie auf mich zu?
 Wie hoch ist die Prämie und wie bezahle ich sie?

Mit dieser Checkliste finden Sie heraus, ob und welcher Kreditschutz für Sie nützlich ist!

Weitere Informationen zur Restkreditversicherung finden Sie hier:https://www.initiative-rkv.de/de/index.html

Und wenn Strom unbezahlbar wird?

Wir Deutschen sind Europameister beim Strompreis. In keinem anderen Land kostet der Strom so viel wie in Deutschland. 2019 haben wir bei den Stromkosten in Privathaushalten 30 Cent pro Kilowattstunde geknackt und 2022 überschreiten wir schon die 35 Cent pro kWh.
Oft sogar noch mehr. Verbraucher sind verunsichert: Wie hoch werden die Kosten noch steigen?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154908/umfrage/strompreise-fuer-haushaltskunden-seit-2006/

Das Risiko, zahlungsunfähig zu werden – beispielsweise durch Krankheit oder Jobverlust – ist größer denn je.
Kerzenschein statt Lampe? Kreative Ideen genügen bei der Preisentwicklung nicht immer.

Wie kam es dazu?     

Die Gründe sind vielfältig: Von 2010 bis 2020 war die sogenannte EEG-Umlage der Preistreiber.
Zur Erinnerung: Die EEG-Umlage dient der Finanzierung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Nach diesem Gesetz sind die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) verpflichtet, den Strom von Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen), die ins öffentliche Netz einspeisen, zu einer festgelegten Vergütung abzunehmen; Mögliche Differenzen zwischen den Stromproduktionskosten und dem Marktpreis gleicht die Marktprämie aus, die über die EEG-Umlage finanziert wird. Diese EEG-Umlage zahlen alle Stromverbraucher über einen Anteil an ihren Strombezugskosten mit.
Dann kam die Energiekrise ab 2021 dazu mit immer knapper werdenden Rohstoffen von Kohle und Gas. Richtig Schwung in den Verbrauch der ganzen Nation brachte zusätzlich in den letzten 2 Jahren Corona mit Homeoffice und Zuhause-Bleiben. Und der Markt reagiert: Wenn die Nachfrage steigt, dann steigt auch der Preis – da macht Strom keine Ausnahme. Auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien durch die Bundesregierung kommt so fix nicht mit: Langfristig werden Wind- und Solarenergie den Strompreis wieder senken, aber eben mit Verzögerung. 2022 sieht sich Europa nun auch noch in einer ganz anderen Lage, die noch mehr Unsicherheit mit sich bringt.

Was passiert nun in den Haushalten?
Bleiben die Strompreise längerfristig auf so hohem Niveau, ziehen die Verbraucherpreise ebenfalls nach. 410 der knapp 1000 Stromanbieter in Deutschland haben die Strompreise für 2022 bereits angehoben. 68 Prozent Aufschlag wird im Schnitt verlangt, was einen 4-Personen-Haushalt mit 1.100 Euro zusätzlich belastet.

Dabei macht der private tatsächliche Verbrauch gar nicht den Löwenanteil aus: Ob Ladegeräte für die ganze Familie, Durchlauferhitzer, Geschirrspüler oder Bügeleisen: Das alles ist nicht allein der Teuerungsgrund. Die staatlichen Belastungen schlagen nämlich 2022 mit 41% kräftig zu Buche. Für Steuern, Abgaben und Umlagen fallen pro Kilowattstunde 14,29 Cent an. Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 hat sich der Preis für diesen Kostenblock mehr als verdreifacht. Da können die Geräte noch so neu und sparsam sein – der Preis bleibt auf sehr hohem Niveau.
Was hat das alles mit uns zu tun?
Wir haben zwar kein Rezept fürs sparsamere Kochfeld, können aber dafür sorgen, dass bei Kunden von Energieanbietern der Strom weiterhin für TV, Trockner und Telefon aus der Steckdose kommt. Nämlich dann, wenn das Einkommen beziehungsweise der Verdiener (w,m,d) ausfällt. Kunden in kritischen Lebenslagen können wir mit der Sicherung ihrer Abschlagszahlung versorgen. Davon können auch Energieunternehmen profitieren, die ihren Kunden eine solche Sicherheit anbieten. Oder anders gesagt: Wenn der Strom wirklich einmal unbezahlbar wird, dann gibt es von uns wieder Licht am Ende des Tunnels.

 

 

 

Inzmo-Mietbürgschaft getestet

Dackel im Umzugskarton, neugierig
Statt Mietkaution eine Mietbürgschaft?  Inzmo macht’s möglich.

Stiftung Warentest hat in der Finanztest-Ausgabe 10/2021 „Bauen und Wohnen“ einmal mehr das Thema Mietsicherheit beleuchtet.

Im Vergleich mit anderen Versicherern schneidet der Mietkautionsschutz der Société Générale Insurance, vertrieben durch INZMO, sehr gut ab: als einziger Anbieter der Liste ohne  Mindestjahresgebühr und als eines der beiden günstigsten Angebote mit 3,9 % Jahresgebühr der Kautionssumme.

In dem Artikel zu Mietkautionskonten und Mietkautionsversicherungen werden die einzelnen Versicherungen und Mietavale verglichen. Es wird ebenfalls ein Hinweis darauf gegeben, dass ein Ratenkredit günstiger sein kann. Es wird jedoch nicht erwähnt, dass nicht jede/r Mieter/in einen Ratenkredit bekommen kann.

 

Der vollständige Artikel in der Stiftung Warentest kann auf der Website test.de für 2€ freigeschaltet werden.

https://www.test.de/Mietkaution-Geld-gegen-Schluessel-4330614-0/

 

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